Externe Festplatten, die per USB-Port angeschlossen werden, haben sich mittlerweile als beliebtes Massenspeichermedium etabliert. Aber warum genau sollten Sie in einigen Fällen lieber zur Festplatte, als der guten alten, beschreibbaren DVD greifen?
Der Nutzen externer Festplatten
Gegenüber anderen beschreibbaren Speichermedien bieten Festplatten den Vorteil, dass sie beliebig oft beschrieben werden können. Für den Schreibvorgang selbst benötigen Sie außerdem kein zusätzliches Programm, wie etwa beim Brennen von DVDs. Per Drag & Drop können Sie Ihre Daten einfach in der gewohnten Ordnerstruktur auf der externen Festplatte ablegen. Das spart Zeit und Nerven, denn so müssen Sie nicht fürchten, dass ein bestimmtes Programm aus irgendeinem Grund nicht kompatibel zu Ihrem Betriebssystem sein sollte – externe Festplatten funktionieren immer.
Ein weiterer Vorteil besteht in der immensen Speicherkapazität. Auf eine DVD passen maximal 8,5 GB, Bluray-Discs schlucken bis zu 50 GB Daten; externe Festplatten können allerdings gleich mehrere hundert Gigabyte bereitstellen. Damit empfiehlt sich diese Art des Massenspeichers vor allem, wenn Sie große Mengen Daten beispielsweise mit zu einem Freund nehmen möchten.
Wo bestehen die Unterschiede?
Externe Festplatten unterscheiden sich – neben Preis und Größe – vor allem darin, wie sie an den Computer angeschlossen werden. Die meisten externen Festplatten werden per USB-Port angeschlossen, es gibt jedoch auch die Möglichkeit der Nutzung eines eventuell vorhandenen FireWire- oder eSATA-Anschlusses. Mittlerweile können moderne Festplatten sogar per LAN bzw. WLAN genutzt werden. Kleinere Platten im 2,5“-Format benötigen nicht einmal mehr ein Netzteil – sie werden per USB-Port mit Strom versorgt.
Für welche externe Festplatte Sie sich entscheiden hängt letztendlich davon ab, wofür Sie sie benötigen. Wenn Sie sich die angesprochenen Punkte einmal durch den Kopf gehen lassen, sollte jedoch nichts schiefgehen.
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