Joggen hält fit – es stärkt die Muskulatur, verbessert die Kondition und hält das Herz-Kreislauf-System in Schwung. Doch besonders in der kälteren Jahreszeit kostet es oftmals schwer Überwindung, draußen Sport zu treiben. Und das Fitnessstudio ist auch nicht Jedermanns Sache – es bringt in der Regel nicht unerhebliche Kosten und eine ein oder mehrere Jahre andauernde Vertragsbindung mit sich. Noch dazu sind viele Fitnessstudios zu den Kernzeiten überfüllt, und nicht jeder möchte unter fremden Menschen Sport treiben.
Umso besser also, dass es die Alternative zum Joggen für Zuhause gibt – nämlich in der Form von Laufbändern. Die Trainingsgeräte verfügen über einen Motor und einen Laufteppich, auf welchem auf unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen gelaufen werden kann. Das Jogging wird demnach bequem in die heimischen vier Wände verlegt – und kann sogar vor dem Fernseher oder bei der Lieblingsmusik oder in Gesellschaft mit dem Rest der Familie absolviert werden. Der sportliche Effekt ist dabei der gleiche, da auch der Bewegungsablauf ebenso funktioniert wie beim Joggen.
Gerade hochwertige Modelle gewährleisten ein natürliches Laufen, das insbesondere auf eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung zurückzuführen ist. Durchschnittlich kann auf einem elektrischen Laufband eine Geschwindigkeit zwischen 9 und 18 Stundenkilometern erreicht werden. Zertifizierte und geprüfte Laufbänder verfügen über ein Mindestmaß von einem Meter Länge sowie einer Breite von 0,32 Metern. Darüber hinaus kann der Sportler über den integrierten Trainingscomputer die gewünschte Geschwindigkeitsstufe einstellen, sowie verschiedene Programme auswählen – wie beispielsweise zum Fettabbau, zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems oder zur Bergsimulation. Je nach Anspruch und persönlichen Zielen kann damit mit dem Laufband das passende Trainingsprogramm ausgesucht werden.
Beim Kauf eines Laufbandes sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Display benutzerfreundlich ist und eine unkomplizierte Einstellung der verschiedenen Programme und Stufen ermöglicht. Darüber hinaus sollte das Laufband auf alle Fälle über einen funktionierenden Notstop verfügen, der bei Bedarf getätigt werden kann und das Laufband weich zum Auslaufen bringt. Das GS-Siegel („Geprüfte Sicherheit“) sollte selbstverständlich sein.
Gegenüber anderen Trainingsgeräten benötigen Laufbänder allerdings recht viel Platz zum Aufstellen und Trainieren. Es gibt allerdings für kleinere Wohnräume auch klappbare Laufbänder, die sich bei Nichtbenutzung zusammenklappen lassen und mit Hilfe von Rollen verschoben werden können.